Auf die Kiste, fertig, los!

Christopher Hennenberg gewinnt erstes Bierkistenrennen des MSC
Erlbachtal - Zwölf Piloten messen sich in brütender Hitze am Kurricker Berg



31.08.2008 • WALSTEDDE Die Luft brennt. Keine Wolke steht am Himmel. Zwölf
tollkühne Piloten zwischen 11 und 28 Jahren, darunter eine Frau, steht ein besonderes Rennen bevor. "Es ist ein bisschen warm, aber ansonsten sind die Bedingungen optimal", sagt Thorsten Klein, sportlicher Leiter des MSC Erlbachtal am Rande des freien Trainings zum ersten Bierkistenrennnen am Kurricker Berg.

Einzeln sausen die Fahrer die 160 Meter lange Strecke mit bis zu geschätzten 20 Kilometern pro Stunde herunter. "Auf der Kiste kommt es einem noch schneller vor", so Klein. Er nimmt nicht nur die Zeit und gibt für zahlreiche L.ufe das Startsignal, sondern greift auch selbst ins Renngeschehen ein. Dass nicht jeder Schutzkleidung tr.gt, missf.llt ihm. Protektoren wie sie Inlineskater tragen, haben immerhin die meisten. Am Ende der Strecke passieren die Fahrer eine Lichtschranke. Die Zeit wird über ein Computerprogramm, mit dem sonst Modellautorennen gestoppt werden genommen.
Die Piloten, außer MSClern sind noch Mitglieder der Walstedder und der Bockum-Höveler Landjugend am Start, fahren nicht nur auf Bierkisten, sondern auch um Bier: Als Preise hat der MSC neben Pokalen ein Fünf-Liter-Fässchen sowie einige Secherpacks ausgelobt. "Unserm Jüngsten müssen wir einen anderen Preis geben wenn er gewinnt", sagt Klein und lacht. Um unter die ersten Fünf zu kommen, muss man die Strecke in rund 32 Sekunden schaffen. Das wird schon während der Trainingsläufe klar. "Unsere Kisten dürfen höchsten zwölf Kilo wiegen und sind aus Holzlatten zusammengezimmert", erklärt Klein. So minimiere sich die Verletzungsgefahr bei Stürzen. Weil die teils abenteuerlich anmutenden
Konstruktionen der Piloten zur Premiere offensichtlich auch noch in der Testphase sind, kommen leichte Stürze vor. Ernsthaft verletzt sich jedoch niemand.
Pylonen aus mit Wasser gefüllten PET-Flaschen dienen als Schikanen, um die Strecke anspruchsvoller zu gestalten. "Weil man in den Füßen kaum Gefühl hat, hat sich Handlenkung durchgesetzt", so Klein. Trainigsschnellster ist mit 30,4 Sekunden der Walstedder Christopher Hennenberg. Im Zeitfahren kann der 16-J.hrige seine Zeit noch steigern. Mit einer Blitzfahrt in 29,9 Sekunden holt er sich den Gesamtsieg vor dem 28-jährigen Mitorganisator Thorsten Klein (30,3). Dritter mit 32,0 Sekunden wird Thomas Rubbert.
Wenngleich nicht wirklich viele Zuschauer das Spektakel am Kurricker Berg verfolgen, so kann sich der Verein eine Neuauflage in Zukunft vorstellen. Klein: "Warum nicht?" pa
Quelle: WA-Online.de

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