DRENSTEINFURT ? 31 Oldtimer waren am Wochenende auf Stewwerts Straßen unterwegs, denn der MSC Erlbachtal hatte zur Oldtimer-Rallye und zum Frühschoppen eingeladen. Das älteste Fahrzeug stammte aus dem Jahr 1928.
Historischer Hingucker: Aus dem Jahr 1928 stammt dieser 8-Zylinder Dodge.
Liebevoll betrachtet Egbert Tieskötter sein altes Schätzen. Das viersitzige Cabrio funkelt in der Sonne und der Lack verrät nicht, was spätestens ein Blick ins Innere des Wagens offenbart: Der Aero 30, gebaut in Tschechien, ist schon mehr als 70 Jahre alt.
Von allen Hobbies, die man sich aussuchen kann, ist die Pflege eines Oldtimers wohl das aufwendigste, bestätigt auch Tieskötters Frau und sagt: „Wenn es dann Oktober ist, bin ich auch froh, wenn die Saison vorbei ist und die Wagen wieder in die Garage müssen“.
Noch ist es allerdings nicht so weit, wie die Drensteinfurter Bürger beim gemütlichen Spaziergang durch die Innenstadt am Wochenende erleben durften. Mit offenen Mündern und gezückten Kameras bestaunten die Stewwerter mehr als 30 Oldtimer, die sowohl am Samstag als auch am Sonntag auf dem Marktplatz und an der Alten Post für ein nostalgisches Ambiente sorgten.
Verantwortlich für das scharenweise Auftauchen der historischen Gefährte war der MSC Erlbachtal Drensteinfurt, der zu einer Rallye eingeladen hatte. Das älteste antretende Gefährt war dabei ein 8-Zylinder Dodge von 1928, der ohne eine einzige Schramme über den Marktplatz brauste.
Am frühen Samstagmorgen starteten 31 Oldtimer aus dem gesamten Kreis Warendorf die Tour, die Vereinsoberhaupt Klaus Borgmann als „typisch münsterländisch“ klassifizierte. Die Fahrzeuge, die in drei Altersgruppen eingeteilt antraten, mussten bei verschiedenen Disziplinen glänzen. Es galt, eine vorgegebene Strecke nach Karte abzufahren und dabei auf Hinweisschilder zu achten, die auf den weiteren Streckenverlauf hinwiesen. An einer anderen Station mussten Abbildungen historischer Fahrzeuge den entsprechenden Jahreszahlen zugeordnet werden.
Obwohl die Stewwerter zum Oldtimer-Treffen in die Wersestadt eingeladen hatten, nahmen sie selbst nicht an der Ausfahrt teil, sondern betreuten die verschiedenen Stationen. „Was wir so gehört haben, scheinen die Teilnehmer jedoch Spaß gehabt zu haben“, bewertete Borgmann zufrieden die Umsetzung und hofft, dass sich die Veranstaltung, vielleicht unter noch größerer Beteiligung, in den kommenden Jahren fest etablieren wird. Auf die Siegerehrung, die am Samstagabend in der Gaststätte Amigos stattfand, folgte am Sonntagmorgen noch ein Oldtimer-Frühschoppen. Dabei war auch die Bevölkerung eingeladen, alte Gefährte jeder Art mitzubringen. Nach dem Frühschoppen verschwanden die historischen Fahrzeuge dann wieder von Stewwerts Straßen. ? cpl

Erschienen im Westfälischen Anzeiger (wa.de) am 10.07.2011

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